Analyse: Die deutschen Universitäten mit den meisten Nobelpreisträgern

Berlin, 10. Dezember 2019
Credit: Roman Kraft

Auf einen Blick

  • charly.education untersucht, an welchen Universitäten die meisten Nobelpreisträger studiert, geforscht oder gelehrt haben
  • Göttingen, Heidelberg und Frankfurt am Main sind mit den meisten Preisträgern verbunden
  • Die untersuchten, jüngeren Universitäten haben bislang noch keine Nobelpreisträger in ihren Reihen

Berlin, 10.12.2019 – Ob Werner Heisenberg, Robert Koch, Max Planck oder Herta Müller – an deutschen Universitäten haben zahlreiche Nobelpreisträger studiert, geforscht oder gelehrt. An welcher der 40 größten deutschen Universitäten die meisten Nobelpreisträger Spuren hinterlassen haben, hat die digitale Lernplattform charly.education anlässlich der Nobelpreisverleihung am 10. Dezember 2019 untersucht. Hierfür wurden Gast- und Honorarprofessoren, längere Forschungsaufenthalte und Semester als Studierende berücksichtigt. 

Am meisten Nobelpreise für Göttingen, Heidelberg und Mannheim
Die Georg-August-Universität Göttingen ist mit 44 Nobelpreisträgern verbunden und sichert sich damit den ersten Platz des Rankings. Zu den zahlreichen Preisträgern gehören zum Beispiel Paul Ehrlich (Medizin) und Max von Laue (Physik). Dahinter folgt die älteste Universität Deutschlands, die Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg (33 Nobelpreisträger). Auf Platz drei rangiert die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (32 Nobelpreisträger), an der zum Beispiel Günter Grass eine Stiftungsprofessur innehatte. 

Mit 29 beziehungsweise 24 Nobelpreisträgern komplettieren die Humboldt-Universität zu Berlin und die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg die Top Fünf. Die größte Universität Deutschlands – die Ludwig-Maximilians-Universität München – landet mit 13 Nobelpreisträgern auf dem achten Platz. Vor allem an vergleichsweise jungen Universitäten wie der Technische Universität Dortmund oder der Universität Augsburg haben bisher keine Nobelpreisträger studiert, geforscht oder gelehrt. 

70 Prozent aller untersuchten Nobelpreise für Physiker oder Chemiker
Von den 315 Nobelpreisträgern, die an  den untersuchten deutschen Universitäten gewirkt haben, wurden die meisten in der Kategorie Chemie vergeben (118). In der Kategorie Physik gibt es fast genauso viele Auszeichnungen (105): Wilhelm Conrad Röntgen (u. a. Universität Würzburg) und Horst Strömer zählen zu den Forschern, die jeweils einen der Ehrentitel in Physik erhalten haben. Dahinter folgen Medizin (65), Literatur (12), Frieden (zehn) und Wirtschaft (fünf).

Cecil von Croÿ, CEO von charly.education, kommentiert:
„Die ausgezeichneten Forscher haben Innovationen möglich gemacht, die unsere Welt verändert haben. Wie gut die Chancen sind, einmal bei oder mit einem Nobelpreisträger zu lernen, ist aber von Universität zu Universität höchst unterschiedlich. Für viele Studierende haben die Preisträger dennoch eine Vorbildfunktion.

Auch wir von charly.education möchten Studierende dazu motivieren, ihre Bestleistung zu bringen. Wir unterstützen Studierende mit den verschiedensten kostenfreien Lernangeboten: Mit unserer digitalen Lernplattform können Skripte bearbeitet und Begriffe sowie ausgewählte Lektüre direkt online nachgeschlagen werden. Studierenden, die lieber mit haptischen Unterlagen lernen, bieten wir weiterhin den kostenfreien Druck von Vorlesungsskripten und Karteikarten. Durch unsere App und verschiedene Prämien setzen wir zudem weitere Lernanreize und ermöglichen den angehenden Akademikern, möglichst effizient und effektiv zu lernen.”

Die ausführliche Analyse sowie die Untersuchungsgrundlage finden Sie hier.

Über charly.education

charly.education (www.charly.education) ist eine digitale Lernplattform für Studierende. Das 2016 von Cecil von Croÿ und Karl Bagusat gegründete Unternehmen ist in der Startup-Szene bereits bekannt; bislang unter dem Namen PlusPeter. charly.education möchte mit der Plattform digitales Lernen an deutschen Hochschulen etablieren, Studierenden helfen, effizienter zu lernen und damit die Studienabbruchquoten senken. Studierende können ihre Lernskripte auf charly.education hochladen und online durcharbeiten. Gleichzeitig ist es ihnen möglich, die Notizen, Anmerkungen und Lektüre-Empfehlungen von Kommilitonen einzusehen. Außerdem bieten Gamification-Elemente Studierenden zusätzliche Anreize beim Lernen. Mit der Namensänderung und der Erweiterung durch die Lernplattform wird charly.education weiterhin kostenlose Drucke für Studierende anbieten.

charly.education hat seinen Sitz in Berlin und beschäftigt aktuell 50 Mitarbeiter. 2019 wurde das Startup mit dem Publikumspreis des “Digitales Startup des Jahres 2019” vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ausgezeichnet.

 
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