Börsennotierte Arbeitgeber im Check: Das sind die besten Europas

Berlin, 26. Februar 2020
Credit: Christophe Hautier

Auf einen Blick

  • Wirtschaftsschule BSBI untersucht über 100.000 Mitarbeiterbewertungen der Top 10 börsennotierten Unternehmen auf Glassdoor
  • Capgemini und Auto Trader UK gewinnen in der Gesamtwertung; Daimler und Beiersdorf landen auf Platz zwei
  • Deutsche Börse überzeugt als Arbeitgeber mit der besten Work-Life-Balance

Berlin, 26. Februar 2020 – Umsatzstark und börsennotiert ist kein Synonym für gute Arbeitsbedingungen. In welcher europäischen Aktiengesellschaft sich die Angestellten dennoch am wohlsten fühlen, untersuchten nun Studierende der Berlin School of Business & Innovation (www.berlinsbi.com). Dafür werteten sie über 100.000 Mitarbeiterbewertungen auf Glassdoor aus. Im Fokus standen die jeweiligen zehn umsatzstärksten Unternehmen der Börsenindizes aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien und der Schweiz.

Diese Unternehmen überzeugen in der Gesamtbewertung
Laut Mitarbeiterbewertung gewinnen gleich zwei Konzerne in der Gesamtwertung: Die französische Unternehmensberatung Capgemini sowie der britische Autohändler-Gigant Auto Trader UK erreichen jeweils 4,4 von fünf möglichen Sternen. Die deutschen Konzerne Daimler und Beiersdorf folgen knapp dahinter mit jeweils 4,2 Sternen. Auf dem dritten Platz des Rankings finden sich mit der Deutschen Börse, Continental sowie BMW (4,1 Sterne) gleich drei deutsche Arbeitgeber wieder. British American Tobacco (BAT) überzeugt mit Abstand am wenigsten. Die Angestellten bewerten den Tabakkonzern mit lediglich 2,3 Sternen. 

Die Work-Life-Balance erhält in diesen Konzernen die meiste Beachtung
Die Rücksichtnahme auf den Ausgleich zwischen Arbeits- und privatem Leben sehen die Mitarbeiter der Deutschen Börse bei ihrem Unternehmen gegeben: Sie bewerten die Work-Life-Balance mit 4,4 Sternen im europäischen Vergleich am besten. Auf Platz zwei landen die Gewinner der Gesamtbewertung Capgemini sowie Auto Trader UK (4,3 Sterne). Auch Airbus (4,2 Sterne) schneidet vergleichsweise gut ab und schließt sich somit der Top Drei an.

Die spanischen Konzerne Inditex (Textilunternehmen) und der Grifols (Pharmakonzern) erhalten hingegen in dieser Kategorie mit 2,7 Sternen die schlechteste Bewertung. Auch gemessen am spanischen Mittelwert innerhalb der Work-Life-Balance (3,4 Sterne) ist dieses Ergebnis unterdurchschnittlich.

Die deutschen Aktiengesellschaften gewinnen hingegen in sämtlichen Durchschnittswerten: In der Gesamtbewertung liegen sie mit einem Durchschnittswert von 4,0 Sternen an der Spitze, in der Kategorie Work-Life-Balance sie mit 3,9 Sternen. Auch die besten Karrierechancen (3,5 Sterne) rechnen sich Mitarbeiter in Deutschland aus.

Die Mitarbeiter haben in diesen Firmen die besten Aussichten auf eine Karriere
Die besten Karrierechancen sehen Angestellte bei Capgemini und Auto Trader UK: Mit 4,3 Sternen landen sowohl die Unternehmensberatung als auch der Autohändler wiederholt auf Platz eins. Den zweiten Platz teilen sich gleich vier Konzerne, darunter zwei deutsche: 3,7 Sterne vergaben die Mitarbeiter an Beiersdorf, die Deutsche Börse, Adecco SA und die Admiral Group.Bei BAT hingegen schätzt die Belegschaft ihre Karrieremöglichkeiten mit 2,2 Sternen am schlechtesten ein. 

Alexander Zeitelhack, stellvertretender Dekan der BSBI, kommentiert die Auswertung:
Work-Life-Balance ist ein immer wieder heiß diskutiertes Thema. So wünschen sich viele Arbeitnehmer unter anderem einen besseren Ausgleich zwischen Arbeits- und Privatleben. Deswegen war es für uns spannend, wie sich Europas Wirtschaftsriesen positionieren, wenn es um das Wohl ihrer Mitarbeiter geht. Deren Zufriedenheit ist letztendlich entscheidend für die Produktivität des Unternehmens. Unser Ranking zeigt jedoch, dass viele europäische Firmen an dieser Stelle noch nachbessern können.

Die gesamte Untersuchung finden Sie hier:
https://berlinsbi.com/de/newsroom/pressemitteilungen/

Über Berlin School of Business and Innovation

Die Berlin School of Business and Innovation (BSBI) ist eine private Wirtschaftsschule in Berlin. Seit der Eröffnung im Frühjahr 2018 bietet sie ihren Studierenden sechs englischsprachige Studienprogramme (BA, MA, MBA) an. Sagi Hartov ist akademischer Vorsitzender und Mitgründer der Schule. Um die internationale Ausrichtung der Schule zu gewährleisten, kooperiert die BSBI mit diversen akademischen und wirtschaftlichen Partnern, wie der italienischen Fernuniversität Uninettuno und der Concordia University Chicago. Die BSBI ist Teil der Global University Systems (GUS), eine der größten internationalen Bildungsgruppen. Insgesamt vereinigt die GUS 55.000 Studenten aus 150 Ländern an 48 Standorten.

 
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