Schmetterlinge und Serotonin: Das passiert in deinem Körper, wenn du verliebt bist

Göppingen, 24. April 2017

Manchmal ziehen sich Gegensätze an und manchmal gesellt sich gerne Gleich und Gleich. Warum sich zwei Menschen ineinander verlieben, ist oft unerklärlich. Es gibt auch keine Formel, nach der das Verlieben abläuft. Nicht nur die Gefühle, sondern auch der Körper spielen verrückt. Dennoch gibt es nicht das eine Liebeshormon. Vielmehr sind verschiedene Hormone und Botenstoffe für die Veränderungen in Gehirn und Körper verantwortlich. Was aber mit dem Körper genau geschieht, wenn wir verliebt sind, erklärt die Dating-App Jaumo (www.jaumo.de) anhand einer Grafik (http://bit.ly/Jaumo_Verliebt).

Verliebt sein: Die einen befinden sich im siebten Himmel, die anderen fahren mit ihren Gefühlen Achterbahn und manche haben eine rosarote Brille auf. Der griechische Philosoph Platon fand die Definition von Liebe, indem er sie als schwere Geisteskrankheit beschrieb. Tatsächlich ähnelt das Gefühlschaos biochemisch gesehen einem Drogenrausch und unzählige körpereigene Stoffe sind daran beteiligt. Verliebt sein ist in jedem Fall ein emotionaler Ausnahmezustand und was genau dazu führt, dass eine bestimmte Person diesen auslöst, gleicht oft einem Mysterium. Immerhin für die Symptome gibt es biochemische Erklärungen:

Der größte Übeltäter ist das aufputschende Stresshormon Adrenalin. Zuhauf wird es produziert und bewirkt so einige körperliche Veränderungen. In erster Linie versetzt der Stoff den Körper in Alarmbereitschaft. Durch Adrenalin wird der Sauerstoffverbrauch des Körpers erhöht und die Folgen sind ein schneller schlagendes Herz und feuchte Hände. Die Stresssituation ist auch an den Pupillen erkennbar, denn diese weiten sich sichtbar aus. Auch für die Schmetterlinge im Bauch ist unter anderem das Adrenalin verantwortlich. Die Magengegend ist nämlich ein besonders empfindlicher Teil des Körpers, weshalb hormonelle Veränderungen sich als Kribbeln im Bauch anfühlen. Das Gehirn kann sich durch die hervorgerufene Stresssituation nur auf wenige Dinge gleichzeitig konzentrieren, dafür aber besonders intensiv, weshalb wir des Öfteren auf die eigene Umwelt abwesend wirken.

Auch die Glückshormone Dopamin und Serotonin sind an der Liebe beteiligt. Der Dopaminspiegel ist deutlich erhöht, sorgt für einen ordentlichen Energie- und Euphorieschub und ist zuständig für die Übertragung von Empfindungen und Gefühlen. Viel Dopamin sorgt außerdem für Appetit- und Schlaflosigkeit. Der Körper gewöhnt sich jedoch schnell an die erhöhte Ausschüttung von Dopamin. Die Folge sind Entzugserscheinungen, wenn der Pegel wieder sinkt – großer Drogenrausch also. Deutlich gering ist der Anteil an Serotonin in der Verliebtheitsphase. Leidenschaftliche Verliebtheit und ein notorisches Verhalten sind sich in dieser Hinsicht ähnlich. Eine Erklärung dafür ist, dass sich das Gehirn durch einen niedrigen Serotoningehalt auf nur ein Objekt der Begierde fixieren kann.

Das als Kuschel- und Treuehormon Oxytocin wird nicht nur beim Verlieben, sondern beispielsweise auch bei der Geburt ausgeschüttet. Folglich werden dadurch soziale Interaktionen gefördert und zwischenmenschliche Bindungen werden beeinflusst und gestärkt. Auch Vasopressin kann man zu dieser Kategorie zählen, da es den Druck in den Gefäßen erweitert, die Geschlechtsteile mit Blut versorgt und folglich die sexuelle Lust steigert und gleichzeitig für das ein oder andere rote Gesicht sorgt.

Besonders gefordert wird der Geruchssinn, auch olfaktorische Wahrnehmung genannt. Das Gehirn ist nämlich in der Lage genetische Individualität über den Geruch zu erkennen. Ist das Immunsystem des Partners gegensätzlich, stärkt diese Paarung die eigene Abwehr. Der Geruch wird also als positiv bewertet und die Chancen steigen, dass auch sonst die Chemie untereinander stimmt.

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Über Jaumo

Jaumo (www.jaumo.com) ist eine Dating-App, die von den 40 Millionen Nutzern in 180 Ländern weltweit genutzt wird, allein 2,7 Millionen davon kommen aus Deutschland. Die Dating-App steht kostenlos für iOS und Android zur Verfügung. Ziel ist es, Menschen auf der ganzen Welt miteinander zu verbinden, egal welche Art von Liebe sie suchen. Die Dating-App wurde 2011 von Jens Kammerer und Benjamin Roth in Göppingen gegründet. Das Team besteht aus 20 internationalen Mitarbeitern, die zu 100 Prozent remote arbeiten.

 
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