Umfrage: Diese finanziellen Sorgen haben Studierende

Berlin, 19. November 2019
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Auf einen Blick

  • Studentischer Personaldienstleister Zenjob befragt über 2.100 Studierende zu ihrer finanziellen Situation
  • Studierende fühlen sich von Universitäten in Finanzangelegenheiten allein gelassen
  • Mietausgaben stellen größte finanzielle Bürde dar

Knapp drei Viertel der befragten Studierenden in Deutschland fühlen sich von Universitäten und Hochschulen in finanziellen Angelegenheiten ganz und gar nicht unterstützt. Mehr als 60 Prozent sind außerdem auf Zuschüsse ihrer Eltern angewiesen, um ihre finanziellen Ausgaben zu bestreiten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des studentischen Personaldienstleisters Zenjob (www.zenjob.de) unter 2.142 Studierenden in Deutschland. 

Studenten erhalten eher Unterstützung von Eltern als vom Staat
86 Prozent der Umfrageteilnehmer verdient Geld mit Studentenjobs. Die Hälfte von ihnen ist auf den Nebenverdienst angewiesen, um den Lebensunterhalt bestreiten zu können. Nur 19 Prozent der Befragten erhalten staatliche Unterstützung in Form von Bafög. Mehr als die Hälfte von ihnen spürt jedoch auch trotz der Bafög-Erhöhung im August diesen Jahres keine finanzielle Entlastung. 

Stattdessen bleiben die Eltern eine wichtige Geldquelle für 62 Prozent der Studierenden. Dabei werden junge Frauen im Vergleich eher von ihrer Familie unterstützt als ihre männlichen Kommilitonen (65/57 Prozent). Bei steigendem Alter des studierenden Nachwuchses sinkt gleichzeitig die Bereitschaft der Eltern, Geld für den Unterhalt zuzuschießen. Im Alter von 18 bis 21 Jahren erhalten 72 Prozent der Studierenden Geld von ihren Eltern, zwischen 22 und 25 Jahren noch 60 Prozent, während nur noch 43 Prozent der 26- bis 29-Jährigen von ihren Eltern unterstützt werden. Ab 30 Jahren sinkt der Anteil auf 23 Prozent. 

Mieten machen den Großteil der studentischen Ausgaben aus
Die größte finanzielle Hürde sind für 60 Prozent der Studierenden die Miet- und Haushaltskosten. 41 Prozent von ihnen wenden bis zur Hälfte ihres monatlichen Budgets für die Miete auf. Einen noch höheren Anteil geben 37 Prozent der Befragten aus. Dabei zeigt die Umfrage große Altersunterschiede auf: Während nur knapp die Hälfte der 18- bis 21-Jährigen die Miet- und Haushaltskosten als große Belastung ansehen, liegt dieser Anteil bei Studierenden zwischen 26 und 29 Jahren bei 80 Prozent. 

Als große finanzielle Belastungen nennen Studierende weiterhin Semesterbeiträge (40 Prozent), Supermarkteinkäufe (35 Prozent) und Freizeitaktivitäten (34 Prozent). 19 Prozent der Befragten empfinden Ausgaben für Uni-Materialien als Bürde. Um ihre finanziellen Lasten zu stemmen, sehen sich 37 Prozent der Umfrageteilnehmer gezwungen, ihr Konto zu überziehen.

Fritz Trott, Gründer und CEO von Zenjob, kommentiert:
“Studierende in Deutschland leiden oftmals unter Geldproblemen. Sie sind großen finanziellen Belastungen ausgesetzt. Allein für die Miete geht häufig mehr als die Hälfte des studentischen Budgets drauf. Doch unsere Umfrage zeigt, dass nur jeder fünfte Studierende Bafög erhält. Die Mehrheit der Studenten ist auf finanzielle Unterstützung seitens der Eltern und Nebenjobs angewiesen. 

Mit Zenjob bieten wir Studenten die Möglichkeit, sich flexibel Geld dazuzuverdienen und sich so ein Stück weit ihre Unabhängigkeit zu sichern. Sie können spontan Schichten als Aushilfe übernehmen, wann immer sie dringend Geld benötigen. Da die Studierenden die Hälfte ihres Gehalts bereits nach wenigen Tagen ausgezahlt bekommen, können wir ihnen auch bei kurzfristigen, finanziellen Engpässen helfen.”

Über die Umfrage
Der studentische Personaldienstleister Zenjob befragte 2.142 Studierende ab 18 Jahren zu ihrer finanziellen Situation. Die Umfrage wurde über die App des Unternehmens ausgespielt, welche derzeit von 15.000 Studierenden in Deutschland genutzt wird. Zeitraum der Befragung war der 07.10.2019 bis 18.10.2019.

Mehr Informationen zum Thema gibt es hier.

Über Zenjob

Zenjob (www.zenjob.de) ist ein technologieorientiertes Personalservice-Unternehmen, das studentische Aushilfskräfte an Unternehmen überlässt. Über die Zenjob-App buchen Studierende kurzfristige Jobs auf Stundenbasis oder einen Nebenjob für drei bis sechs Monate. Im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung werden monatlich mehr als 12.000 Studierende in Branchen wie Logistik, Events, Einzelhandel und Gastronomie eingesetzt. Zu den über 1.000 Kunden des Unternehmens zählen unter anderem Uniqlo, Flixbus, Terra Naturkost und Mercure Hotels. Zenjob wurde 2015 von Fritz Trott, Cihan Aksakal und Frederik Fahning in Berlin gegründet und beschäftigt aktuell 250 Mitarbeiter. Zusätzlich ist der Service in Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München, Stuttgart, Bonn und Düsseldorf verfügbar.

 
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