Urban Camping: Was das Campen in der Stadt kostet und welche Vorschriften dabei gelten

Berlin, 13. Februar 2019
Credit: Severin D.

Auf einen Blick

  • Campanda fasst die Regelungen für das Abstellen von Wohnmobilen und -wagen im öffentlichen Straßenverkehr zusammen
  • Preis-Analyse der Stadt-Stellplätze in den 20 größten Städten
  • Urban Camping in Nürnberg, Wuppertal, Bonn, Münster und Karlsruhe kostenfrei

Berlin, 13. Februar 2019 – Freizeitfahrzeuge, wie Wohnwagen oder Wohnmobile, dürfen in Deutschland nicht überall parken, geschweige denn zum Übernachten genutzt werden. Campanda (www.campanda.de), die weltweit größte Online-Plattform zum Mieten und Vermieten von Wohnmobilen und Campern, klärt auf, was auf öffentlichen Straßen erlaubt ist und wo Reisemobilisten vorsichtig sein sollten. Auf Nummer sicher gehen Camper, wenn sie ihr Reisefahrzeug auf ausgewiesenen Stellplätzen parken. Diese eignen sich für Kurzaufenthalte, da die Grundversorgung mit Wasser und Strom gewährleistet ist. Häufig weist ein spezielles Schild darauf hin, dass auch das Übernachten erlaubt ist. Wieviele Stadt-Stellplätze die 20 größten deutschen Städte bieten und was diese kosten, wurde ebenfalls analysiert.

Schwergewichtige Wohnmobile dürfen nicht überall stehen
Die wichtigste Voraussetzung für das Bewegen und damit auch dem Parken eines Wohnmobils ist die Zulassung. Ist der Camper aufgrund eines Saisonkennzeichens nicht zugelassen, darf er auch nicht auf öffentlichen Straßen geparkt werden. Dementsprechend müssen nicht zugelassene Fahrzeuge auf dem eigenen oder einem angemieteten Grundstück abgestellt werden. Für zugelassene Wohnmobile gelten für das Parken auf dem Bürgersteig besondere Regeln: Wiegt das Gefährt mehr als 2,8 Tonnen, darf es nicht mit zwei Rädern auf dem Gehweg stehen. Ist schließlich ein Parkplatz gefunden, darf das Wohnmobil auch für unbegrenzte Zeit an der selben Stelle geparkt werden. Zum Übernachten darf es aber nur in Ausnahmefällen genutzt werden: Lediglich zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit darf die Nacht im Fahrzeug verbracht werden. Um aus der Übernachtung keine ordnungswidrige Sondernutzung zu machen, sollten Campingmöbel im Fahrzeug bleiben und auch die Markise sollte eingefahren bleiben.

Wohnwagen müssen regelmäßig bewegt werden
Anders als das Wohnmobil darf der Wohnwagen nicht länger als zwei Wochen am Straßenrand abgestellt werden. Ist der Anhänger mit dem PKW verbunden, ist das Parken allerdings unbegrenzt möglich, solange es nicht durch Verkehrsschilder untersagt wird. Außerdem gilt auch hier die Gewichtsbegrenzung bis 2,8 Tonnen, wenn mit zwei Rädern auf dem Gehweg geparkt werden soll. Die Schwierigkeit besteht darin eine passende Parklücke zu finden, denn der Wohnwagen darf nicht über die Parkflächenmarkierung hinaus ragen.

Urban Camping in manchen Städten sogar kostenlos möglich
Wer auf der sicheren Seite sein will, stellt sein Fahrzeug direkt auf einem ausgewiesenen Stellplatz ab. Im Unterschied zu einem Campingplatz sind diese nämlich zentral gelegen, bieten aber auch nur eine Parkmöglichkeit und die Grundausstattung zur Wasser- und Stromversorgung. Jede der 20 größten deutschen Städte verfügt über mindestens einen Stellplatz und ermöglicht so Urban Camping in der Stadt. Die größte Auswahl haben Reisende in der Bundeshauptstadt Berlin und in Leipzig mit jeweils sechs Stellplätzen.

Besonders günstig wird es Nürnberg, Wuppertal, Bonn, Münster und Karlsruhe: Hier ist das Abstellen des Wohnmobils kostenfrei möglich. Der günstigste Preis für einen Tag wird mit 5 Euro in Bielefeld und Bremen aufgerufen. In Frankfurt am Main und Düsseldorf muss am tiefsten in die Tasche gegriffen werden. Für einen Tag werden in diesen Städten mindestens 24 Euro fällig.

Die gesamte Analyse von Campanda ist hier zu finden:
https://www.campanda.de/magazin/urban-camping/

Über Campanda

Campanda hat sich seit seiner Gründung 2013 zur weltweit größten Online-Plattform zum Mieten und Vermieten von Wohnmobilen und Campern entwickelt. Das Angebot reicht vom kompakten Kastenwagen bis hin zum luxuriösen und vollintegrierten Premiumfahrzeug.

Auf www.campanda.de haben Kunden die Möglichkeit, weltweit Wohnmobile zu mieten sowie eigene Fahrzeuge zu vermieten. Campanda arbeitet mit einer Vielzahl kommerzieller Anbieter und privater Wohnmobilbesitzer zusammen. Auf einen Blick erhält der Nutzer sämtliche Vakanzen mit Angaben zu Preis und Ausstattung der Wohnmobile. Bei Interesse bucht der User direkt über Campanda den gewünschten Camper mit Bestpreisgarantie.

Privatvermieter können kostenlos ihr eigenes Wohnmobil auf https://www.campanda.de/wohnmobil-vermieten inserieren und so mit ihrem Camper in der ungenutzten Zeit Geld hinzuverdienen.

 
Pressekontakt
Jeannine Rust
 
+49 30 403647609
 
jeannine.rust@tonka-pr.com

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