VICO startet Forschungsprojekt gegen Hass-Kommentare im Netz

Leinfelden-Echterdingen, 17. Oktober 2017

Auf einen Blick

  • VICO ist Teil des vom Bund geförderten Forschungsprojekts “NOHATE” gegen Hass-Kommentare zum Thema Flüchtlinge und Migration im Social Web
  • Ziel des Projektes ist die automatisierte Analyse von Hass-Kommunikation, um Betreibern von Online-Angeboten Handlungsmöglichkeiten empfehlen zu können
  • Das Projekt wird vom Bund gefördert und in Kooperation mit der Freien Universität Berlin und der Beuth Hochschule für Technik durchgeführt

Mit der Zunahme von Flüchtlingen in Europa entstand auch eine Welle von Hass-Kommunikation im Netz. Deutschlands führendes Unternehmen im Bereich Social Media-Monitoring und Analyse, VICO (www.vico-research.com), führt nun ein vom Bund gefördertes Forschungsprojekt durch, dessen Ziel die Entwicklung einer Software zur Früherkennung, Prävention und Moderation von Hass-Kommunikation im Social Web ist. Neben VICO sind auch die Freie Universität Berlin und die Beuth Hochschule für Technik an dem Projekt beteiligt.

Das Verbundprojekt mit dem offiziellen Namen “NOHATE – Bewältigung von Krisen öffentlicher Kommunikation im Themenfeld Flüchtlinge, Migration und Ausländer” startet am 01. Oktober 2017 und ist für einen Zeitraum von drei Jahren angesetzt. VICO wird für das Projekt digitale Verfahren und Datenquellen für das Auffinden, die Archivierung und Indizierung von Onlinequellen bereitstellen. Außerdem wird VICO Schnittstellen zu computergestützten Verfahren schaffen, die von den Projektpartnern entwickelt werden und fast unbegrenzt große Datensätze analysieren sollen.

Das Ziel des Projektes ist die Schaffung einer automatisierten Analyse von Hass-Kommunikation in Sozialen Medien, Online-Foren und Kommentarbereichen in Echtzeit, um Betreibern von entsprechenden Online-Angeboten wissenschaftlich fundierte Empfehlungen für eine deeskalierende Moderation zu geben. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Marc Trömel, Geschäftsführer von VICO, kommentiert die Teilnahme an dem Projekt:

“Im Zusammenhang mit der Flüchtlingswelle hat die Hass-Kommunikation im Netz seit 2015 ein nie zuvor dagewesenes Ausmaß erreicht. Den Betreibern betroffener Online-Angebote fällt es oft schwer, schnell und richtig auf Hass-Kommentare zu reagieren. Für uns ist es nun eine tolle Möglichkeit im Rahmen des “NOHATE-Projektes ein Teil der Lösung dieses Problems zu sein.”

Prof. Dr. Martin Emmer, Koordinator des Verbundprojektes und Professor an der Freien Universität Berlin, blickt der Zusammenarbeit positiv entgegen:

„Im Zuge der Digitalisierung haben sich Hass-Kommentare zu einem großen Problem unserer Zeit entwickelt. Um neben der wissenschaftlichen Forschung auch praktische Lösungen dafür zu entwickeln, bedarf es eines Partners, der in der Analyse und dem Management von Kommunikation im Netz zu Hause ist. Wir sind uns sicher, dass wir mit VICO genau diesen Partner für unser „NOHATE“-Projekt gefunden haben. Mit ihrer Expertise und der langjährigen Erfahrung wird das Team von VICO ein wichtiger Faktor für unsere Forschung sein“.

Über Vico Research & Consulting

VICO Research & Consulting (www.VICO-research.com) ist das führende Unternehmen im Bereich Social Media-Monitoring für den Mittelstand und Konzerne in Deutschland. Als Spezialist für Social Big Data-Anwendungen bietet VICO Research & Consulting Unternehmen Lösungen, um Branchentrends, Stimmungen, Potentiale und Krisen frühzeitig zu erkennen und Chancen voll auszuschöpfen. Das Unternehmen ermöglicht es seinen Kunden, Live-Marktforschung zu betreiben und fundierte Entscheidungen auf hochwertigen Datengrundlagen zu treffen.

VICO Research & Consulting wurde 2005 in Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart gegründet und beschäftigt knapp 80 feste Mitarbeiter. Neben Monitoring-Leistungen bietet VICO Research & Consulting seinen Kunden auch individuelle Social Media-Analysen und darauf basierende Strategien für Social Media-Management und digitales Marketing an. Seine Expertise lässt VICO Research & Consulting unter anderem auch in Kooperationen mit renommierten wissenschaftlichen Institutionen wie dem Zentrum für künstliche Intelligenz und dem Fraunhofer Institut einfließen.

 
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